Konferenz-Bericht: Sozialer Zusammenhalt durch Inklusion

Wenn Zugehörigkeit und Solidarität das Lebensgefühl von Menschen prägen, spricht das für sozialen Zusammenhalt in der Gesellschaft. Aktuell scheint dieser Zusammenhalt jedoch eher zu schwinden als zuzunehmen. Was also tun in solchen Zeiten, was stärkt sozialen Zusammenhalt und was können die Disability Studies dazu beitragen?

Anlässlich seines 10-jährigen Bestehens veranstaltete das Bochumer Zentrum für Disability Studies (BODYS) am 13.11.2025 die Konferenz „Sozialer Zusammenhalt durch Inklusion: die Zukunft der Teilhabe behinderter Menschen aus Perspektive der Disability Studies“. Die Veranstaltung fand in Zusammenarbeit mit dem internationalen Studienprogramm „DISCO - Diversity and Inclusion for Social Cohesion“ der EvH Bochum statt.

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Triage: Schutz vor Diskriminierung darf kein Flickenteppich werden!

Mit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) vom 23.9.2025 geht der gesetzgeberische Auftrag, menschenrechtsorientierte Regelungen für Triage-Situationen zu schaffen, an die Länder über. Das Bochumer Zentrum für Disability Studies (BODYS) sieht in dem Urteil Risiko und Chance zugleich.

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Appell für Erhalt der Disability Studies in Deutschland

Mehr als 150 Wissenschaftler*innen aus dem In- und Ausland protestieren gegen die drohende Schließung zentraler Institutionen der Disability Studies in Deutschland. In einem gemeinsamen Appell fordern der Verein Disability Studies Deutschland e.V. und die Arbeitsgemeinschaft Disability Studies den Erhalt der gefährdeten Institute in Hamburg und
Köln.

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Gemeinsam für den Abbau von Sonderstrukturen

Aktuelle politische und gesellschaftliche Entwicklungen lassen behinderte Menschen um den Schutz ihrer Rechte fürchten. Wie können Behindertenbewegung und Disability Studies gemeinsam widerständisch sein und dazu beitragen, dass das Recht auf Selbstbestimmtes Leben für alle behinderten Menschen (Art. 19 UN Behindertenrechtskonvention) endlich umgesetzt wird?

Im Rahmen der BODYS-Vortragsreihe „Dis/Ability der Gegenwart und der Zukunft“ haben am 5. Juni 2025 H.-Günter Heiden und Kathrin Römisch die Rolle der Disability Studies beim Abbau von Sonderstrukturen für behinderte Menschen und die Zusammenarbeit mit Aktivist*innen diskutiert.

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