Online-Abschlussveranstaltung „Der perfekte Mensch – Behinderung und Krankheit in der Leistungsgesellschaft“ am 25.10.2022

Vor über zwei Jahren im Sommersemester 2020 starteten s_inn und BODYS eine gemeinsame Vortragsreihe zu Themen rund um Disability Studies, Behinderung und Teilhabe. Sie sollte zunächst in Präsenz stattfinden, wurde dann aber im Zuge der COVID-19-Pandemie in eine digitale Veranstaltungsreihe umgewandelt. Zuletzt lief sie unter dem Titel „Dis/Ability der Gegenwart und der Zukunft – Perspektiven der Behindertenbewegung und der Disability Studies“.

Ende 2022 läuft das Projekt "Transfernetzwerk Soziale Innovation (s_inn)" aus und damit endet auch die Kooperation mit BODYS. Aber: Eine Fortsetzung der Vortragsreihe in neuer Konstellation ist bereits geplant!

Zum Abschied der erfolgreichen Kooperation laden s_inn und BODYS nun zur einer letzten gemeinsamen Online-Veranstaltung zum folgenden Thema ein:

„Der perfekte Mensch – Behinderung und Krankheit in der Leistungsgesellschaft“

  • Vortrag von Dr. Svenja Meuser (Universität zu Köln): Die Perfektionierung des Menschen? Behinderung, Ethik und Enhancement
  • Vortrag von Marco Miguel Valero Sanchez (Leibniz Universität Hannover): „Na ja, gut, aber ihr könnt ja auch nicht alles“ – Über Ableismus in Hochschule und Wissenschaft

 

am Dienstag, 25.10.2022, von 17.30 bis 19.30 Uhr

Moderation: Sinem Malgac und Gudrun Kellermann

Weitere Informationen zu den beiden Vorträgen folgen in den nächsten Wochen.

Hinweise zur Teilnahme

Die Veranstaltung kann auf der Plattform „Zoom“ nach fristgerechter Registrierung live verfolgt werden und wird leicht zeitverzögert über YouTube gestreamt. Unsere Vortragsreihe wird grundsätzlich in Gebärdensprache verdolmetscht. Darüber hinaus bieten wir Zugang zur Schriftdolmetschung an. Alle Informationen bekommen Sie nach Anmeldung im Vorfeld der Veranstaltung zugeschickt. Wenn Sie in anderer Form auf Barrierefreiheit angewiesen sind, informieren Sie uns bitte.

Link zur Anmeldung (für die Teilnahme über Zoom) und Informationen zur Vortragsreihe

Anmeldeschluss ist 24.10.2022 um 17 Uhr.

Zum Live-Stream des Vortrags auf YouTube

Vortragsreihe „Dis/Ability der Gegenwart und der Zukunft“ Sommersemester 2022

„Das Inklusionsparadigma als Problem für beeinträchtigte Menschen und eine mögliche Alternative“ am 21.06.2022

Davon ausgehend, dass im Hinblick auf beeinträchtigte Menschen Inklusion sowohl in der Öffentlichkeit als auch in entsprechenden Fachdiskursen zum Leitbegriff geworden ist, wird verdeutlicht, dass Inklusionsdiskurse zur Stigmatisierung beeinträchtigter Menschen beitragen. Sodann wird eine nichtstigmatisierende Alternative zur Leitidee „Inklusion“ aufgezeigt. Zudem wird der Frage nachgegangen, warum dem Begriff „Inklusion“ im Hinblick auf beeinträchtigte Menschen eine dominante Bedeutung zukommt, obwohl es eine nichtstigmatisierende Alternative gibt. Im Anschluss an den Vortrag von Dr. Karsten Exner folgt ein Input von Prof. Dr. Stefan Schache.

Dr. Karsten Exner ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Bielefeld in der Fakultät Erziehungswissenschaft und im Projekt BiProfessional (Qualitätsoffensive Lehrerbildung). Seine Lehr- und Forschungsschwerpunkte sind Beeinträchtigung/Behinderung aus soziologischer Perspektive und im Kontext heterogener Lebenssituationen, Sozialisation und Identitätsentwicklung beeinträchtigter Menschen, Beeinträchtigung/Behinderung und Geschlechterrollen sowie kritische Theoriebildung im Inklusionsdiskurs.

Prof. Dr. Stefan Schache ist Professor für Heilpädagogik und Inklusive Pädagogik an der Evangelischen Hochschule RWL in Bochum und Beiratsmitglied im Bochumer Zentrum für Disability Studies (BODYS). Zu seinen Schwerpunkten in Lehre und Forschung gehören u.a. Inklusive Pädagogik und Theorien der Heilpädagogik, Psychomotorik und Motologie, Sportpädagogik und Bewegungsorientierte Entwicklungsförderung. Download Präsentation Prof. Schache

"Eine queere Perspektive auf Behinderung" am 31.05.2022

Vortrag von Mag.a Elisabeth Magdlener, MA

In den letzten Jahrzehnten entwickelte sich im anglo-amerikanischen Raum ein neuer Forschungszweig von Betroffenen für betroffene Aktivist_innen, Theoretiker_innen und ihre Mitstreiter_innen: die Queer DisAbility Studies. Sie haben sich aus der Verknüpfung von Gender- und Feminist Studies sowie Disability Studies herausgebildet.

Dieser Vorlesungsbeitrag soll eine erste Annäherung an Queer DisAbility-Denkungsweisen sein. In einer kulturwissenschaftlichen Herangehensweise setzt sich dieser Beitrag gesellschaftsanalytisch mit Normierungsstrukturen, Macht- und Gewaltverhältnissen auseinander, die in unserem normierenden Gesellschaftssystem verankert sind.

Es wird skizziert, wie diese einer Gleichberechtigung von Menschen mit Behinderung* im Wege stehen. Des Weiteren wird ein Blick auf Verwobenheiten in Bezug auf Queerness und Behinderung gerichtet. Den Abschluss bilden Überlegungen, wie Gesellschaft im Sinne eines Miteinanders auch gedacht werden könnte.

Elisabeth Magdlener, Wien, Verein CCC** – Change Cultural Concepts ist Kulturwissenschaftlerin, Expertin, Vortragende, Workshopleiterin und Autorin im Bereich Queer DisAbility (Studies) und Körperdiskurse. Sie ist Tänzerin und Mitglied der weltweiten Community-Tanzbewegung DanceAbility sowie des Austrian DanceArt Movements und performt bei A.D.A.M. – Austrian DanceArt Movement. Ebenso ist Elisabeth Magdlener im Vorstand von Ninlil – Empowerment und Beratung für Frauen* mit Behinderung*. Sie studierte Pädagogik (Mag.a) und Gender Studies (MA) an der Universität Wien. Derzeit arbeitet sie unter anderem an unterschiedlichen Projekten zum Thema Bewusstseinsbildung und schreibt in verschiedenen Medien zu den Thematiken.

„Selbstbestimmungsrecht von Mädchen* mit Behinderung“ am 26.04.2022

Gäste: Renate Janßen, Kristin Langer (LAG autonome Mädchenhäuser/feministische Mädchenarbeit NRW e.V., Fachstelle Interkulturelle Mädchenarbeit NRW) und Maren Grübnau, Claudia Seipelt-Holtmann (Netzwerk Frauen und Mädchen mit Behinderung/chronischer Erkrankung NRW) sowie Prof. Dr. Kathrin Römisch (EvH RWL Bochum)

Bericht über die Veranstaltung

 

Vortragsreihe „Dis/Ability der Gegenwart und der Zukunft“ WS 2021/22

„Dis/Ability der Gegenwart und der Zukunft – Perspektiven der Behindertenbewegung und der Disability Studies“

Logo

Im Wintersemester 2021/22 hat die Vortragsreihe die Themen Klima(wandel), vorgeburtliche Diagnostik sowie Kunst & Kultur aufgegriffen und ihre Bedeutung für das Leben behinderter Menschen diskutiert.

Donnerstag, 04.11.2021 von 18 bis 19.30 Uhr:
Christian Judith (K Produktion, Hamburg) und Lisa Koopmann (EvH RWL, Bochum) zum Themenfeld „Behinderung und vorgeburtliche Diagnostik“

Donnerstag, 09.12.2021 von 18 bis 19.30 Uhr: TERMINÄNDERUNG -16.12.2021, 18 bis 19.30 Uhr!!
Petra Kuppers, Professorin für Performance Studies und Disability Culture (University of Michigan, Ypsilanti), und Prof. Dr. Helene Skladny (EvH RWL, Bochum) zum Themenfeld „Kunst & Kultur und Behinderung“; Link zum Bericht

Donnerstag, 13.01.2022 von 18 bis 19.30 Uhr:
Andrea Corinna Schöne (freie Journalistin) und Prof. Dr. Dr. Sigrid Graumann (EvH RWL) zum Themenfeld „Klima(wandel) und Behinderung“

Organisationsteam:

Gudrun Kellermann (BODYS)

Jens Koller (s_inn)

Lisa Koopmann (s_inn)

Johanna Saltenberger (studentische Hilfskraft)

 

Vortragsreihe „Nachteil hoch zwei plus x – Intersektionalität im Kontext von Behinderung“

Vortragsreihe „Nachteil hoch zwei plus x – Intersektionalität im Kontext von Behinderung“

Der Begriff „Intersektionalität“ beschreibt die Mehrfachzugehörigkeit einer Person zu verschiedenen sozialen Gruppen und die daraus resultierenden möglichen Diskriminierungen, aber auch Privilegien. So wird beispielsweise eine behinderte Frau aufgrund ihrer Beeinträchtigung und ihres Geschlechts in verschiedenen Situationen benachteiligt. Auf der anderen Seite kann sie jedoch auch privilegiert sein, wenn sie weiß ist, in Deutschland einen deutschen Namen trägt und eine akademische Laufbahn durchlaufen konnte.

Die Vortragsreihe thematisiert die Überschneidung von verschiedenen Differenzkategorien wie Behinderung, Geschlecht, Rassismus, Migration und Alter.

„Alter(n) aus Sicht der Disability Studies“ mit Prof. Dr. Michael Zander

Donnerstag, 17. Juni 2021 von 18:30 bis 20:00 Uhr

Dr. Michael Zander vertritt die Professur „System der Rehabilitation“ im Studiengang Rehabilitationspsychologie an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Disability Studies, Kritische Psychologie und Praxisforschung. Sein Vortrag behandelte das Verhältnis von Alter und Behinderung unter dem Gesichtspunkt subjektiver Handlungsmöglichkeiten. Prof. Dr. Birgit Schuhmacher, Professorin im Gebiet Sozialwissenschaften an der Evangelischen Hochschule RWL in Bochum, berichtete aus ihrer Forschung zu​ alternden Menschen und Menschen mit Demenz.

Die EvH RWL berichtet über die Veranstaltung.

„Rassismus - ein sichtbares Problem in der Gebärdensprachgemeinschaft?“ mit Asha Rajashekhar

Donnerstag, 20. Mai 2021 von 18:00 bis 19:30 Uhr

Asha Rajashekhar ist mit indischen Wurzeln in Berlin geboren. Mit ihrer Taubheit ist sie bilingual - Deutsche Gebärdensprache und Deutsche Schriftsprache - aufgewachsen. Sie arbeitet als Lehrerin und interkulturelle Koordinatorin an der Elbschule Hamburg sowie als Beauftragte für Schule beim Gehörlosenverband Hamburg e.V. In ihrem Vortrag thematisierte sie Rassismus in der Gebärdensprachgemeinschaft: Welche Rassismuserfahrungen machen Taube Menschen in ihrem Alltag? Nach dem Vortrag hielt Prof. Dr. Cinur Ghaderi, Professorin im Lehrgebiet Psychologie an der Evangelischen Hochschule RWL in Bochum, ein kurzes Statement.

Die EvH RWL berichtet über die Veranstaltung.

 

„Behinderung & Geschlecht – Auswirkungen einer unvermeidlichen Intersektion im Leben behinderter Menschen“ mit Prof. Dr. Swantje Köbsell

Donnerstag, 22. April 2021 von 18:00 bis 19:30 Uhr

Im Sommersemester 2021 startete die Vortragsreihe „Nachteil hoch zwei plus x – Intersektionalität im Kontext von Behinderung“ unter der Leitung des Transfernetzwerks Soziale Innovation (s_inn) und des Bochumer Zentrums für Disability Studies (BODYS).

Den Auftakt machte Prof. Dr. Swantje Köbsell mit dem Vortrag zum Thema „Behinderung & Geschlecht – Auswirkungen einer unvermeidlichen Intersektion im Leben behinderter Menschen“. Köbsell ist Professorin für Disability Studies an der Alice Salomon Hochschule (ASH) in Berlin und Vertreterin der deutschen „Krüppelbewegung“ der 1980er Jahre. In ihrem Vortrag erklärte sie die Entstehung des Begriffs „Intersektionalität“, der die Überschneidung von verschiedenen Differenzkategorien wie Behinderung, Geschlecht, Rassismus, Migration und Alter beschreibt. Dabei ging sie insbesondere auf die Situation von behinderten Frauen ein, die nicht nur aufgrund ihrer Beeinträchtigung, sondern auch aufgrund ihres Geschlechts Ausgrenzungserfahrungen machen und in Kombination mit ihrer Beeinträchtigung häufig als „geschlechtslos“ wahrgenommen werden. Außerdem zog sie Parallelen zwischen den Zuschreibungen für behinderte Männer und für nichtbehinderte Frauen, denen jeweils die Rollenstereotype „schwach“, „hilfsbedürftig“, „passiv“ usw. zugeordnet werden. Köbsell verwies zu Beginn darauf, dass ältere Studienergebnisse die Geschlechtervielfalt im Kontext von Behinderung nicht einbezogen. Das ändert sich erst in jüngerer Zeit. Im Jahr 2020 setzte sich etwa die Studie „LSBTIQ* inklusiv NRW“ mit den Erfahrungen von beeinträchtigten und chronisch kranken Menschen unter Berücksichtigung der Geschlechtervielfalt und unterschiedlicher sexueller Orientierungen auseinander.

Anschließend folgte ein kurzes Statement von Dr. Sabrina Schramme, Lehrkraft für besondere Aufgaben an der EvH und Projektmitarbeiterin bei Bethel.regional. Sie bezog sich auf die Ergebnisse ihrer empirischen Forschung zum Thema „Inklusions-/Integrationserfahrungen und Intersektionalität“. Im Fokus standen dabei Integrationserfahrungen von behinderten Männern und Frauen im Kindes- und Jugendalter und das Zusammenwirken von Behinderung, Geschlecht und sexueller Identität. Schramme machte wie Köbsell deutlich, dass behinderte Menschen als „geschlechtslos“ und „asexuell“ wahrgenommen werden.

Bericht zum Download (doc.x)

Organisatorisches

Geplant sind vier Veranstaltungstermine in den Monaten April bis Juni 2021.

Die Vorträge können sowohl auf Zoom als auch auf YouTube verfolgt werden. Ob eine Veröffentlichung eines Vortrags stattfindet, wird gemeinsam mit der referierenden Person entschieden. Wir bitten zu berücksichtigen, dass eine Veröffentlichung des Vortrags u.a. aus Datenschutzgründen abgelehnt werden kann.

Barrierefreiheit

Wenn Sie auf Gebärdensprach- oder Schriftdolmetschung angewiesen sind, melden Sie sich bitte bei Jens Koller unter koller@evh-bochum.de. Für die bestmögliche Barrierefreiheit empfehlen wir Ihnen, den Vortrag auf Zoom und nicht auf YouTube zu verfolgen. Die Schriftdolmetschung muss in einem zweiten Internetfenster verfolgt werden. Hierfür erhalten Sie auf Anfrage eine Anleitung und die Zugangsdaten.

Für weitere Fragen zur Vortragsreihe steht Sinem Malgac unter malgac@evh-bochum.de zur Verfügung.

Veranstaltungsleitung

Transfernetzwerk Soziale Innovation (s_inn)
Bochumer Zentrum für Disability Studies (BODYS)

Organisationsteam

Gudrun Kellermann (BODYS, EvH RWL Bochum)
Jens Koller (s_inn, EvH RWL Bochum)
Sinem Malgac (s_inn, EvH RWL Bochum)

Vortragsreihe "Behinderung in Zeiten von Corona" WS 2020/201

Im Abschlussbericht finden Sie einen kurzen Überblick über die Vorträge und einen Ausblick auf die Fortsetzung der Vorlesungsreihe im Sommersemester 2021.

Frieder Kurbjeweit: „Arbeit, Behinderung, Krise - Wie geht es weiter?“

Donnerstag, den 05. November 2020, von 18:00-20:00 Uhr

Arbeit, Behinderung, Krise_Bericht über den Vortrag (PDF)
Arbeit, Behinderung, Krise_Videomitschnitt (Youtube)

Florian Grams: „Corona wirkt wie ein Brennglas - Teilhabe und Ausgrenzung von Menschen mit Behinderungen in der Pandemie“

Donnerstag, 03. Dezember 2020, 18:00-20:00 Uhr

Corona wirkt wie ein Brennglas_Mitschrift des Vortrags (Word)
Corona wirkt wie ein Brennglas_Mitschrift des Vortrags (PDF)
Corona wirkt wie ein Brennglas_Bericht und Videomitschnitt

Matthias Seibt: „Selbsthilfe Psychiatrie-Erfahrener im Jahr 2020“

Donnerstag, 07. Januar 2021, 18:00-20:00 Uhr

Selbsthilfe Psychiatrie-Erfahrener im Jahr 2020_Bericht

Janina Urussowa: „Mein Unternehmen hat den Lockdown nicht bemerkt. Warum die Expertise von Menschen mit Behinderung als Early Adopter digitaler Technologien für die Wirtschaft relevant ist“

Dienstag, 26. Januar 2021, 18:00-20:00 Uhr

Mein Unternehmen hat den Lockdown nicht bemerkt_Bericht (Word)
Mein Unternehmen hat den Lockdown nicht bemerkt_Videomitschnitt (Youtube)
Mein Unternehmen hat den Lockdown nicht bemerkt_Präsentation (3,7MB, nicht barrierefrei)

 

 

Veranstalter

Transfernetzwerk Soziale Innovation (s_inn)
Bochumer Zentrum für Disability Studies (BODYS)
Sozial-Wissenschaftsladen der Evangelischen Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe

das Organisationsteam

Sinem Malgac (s_inn, EvH RWL Bochum)
Jens Koller (s_inn, EvH RWL Bochum)
Gudrun Kellermann (BODYS, EvH RWL Bochum)
Jana Offergeld (Sozial-Wissenschaftsladen, EvH RWL Bochum)

Vortragsreihe "Disability Studies - Diversity für alle! Oder?" SoSe 2020

Sommersemester 2020

Das Transfernetzwerk Soziale Innovation (s_inn) und das Bochumer Zentrum für Disability Studies (BODYS) laden in Kooperation mit der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen (KatHO) zur Vortragsreihe über Disability Studies ein. 

Die COVID-19-Pandemie stellt alle vor große Herausforderungen und viele Veranstaltungen mussten abgesagt werden. Wir freuen uns sehr, dass unsere lange geplante Vortragsreihe dank enger teamübergreifender Zusammenarbeit nun doch noch stattfinden kann und zwar in Form von Online-Vorträgen.

Wenn Sie Gebärdensprach- oder Schriftdolmetschung benötigen, melden Sie sich bitte bei uns (siehe „Anmeldung“).

Im Zuge der Vortragsreihe werden Vorträge unter anderem zu den Themen Menschenrechte und UN-BRK, inklusive Bildung an Hochschulen und Universitäten, die Beschäftigungs- und Arbeitsmarktsituation für Menschen mit Behinderung, die intersektionale Perspektive von Migration, Gender und Behinderung sowie das öffentliche Bild von Behinderung in Medien, Kultur und Kunst thematisiert.

Termine

Mittwoch, 22. April 2020, 16-18 Uhr
Raul Krauthausen über "Barrierefreie Projekte: Weiterentwicklung der sozialen Netze - ohne Zeit, ohne Geld, ohne Ahnung"

Hier finden Sie einen Bericht zum Vortrag von Raul Krauthausen.

Montag, 25. Mai 2020, 18-19:30 Uhr:
Prof.in Dr.in Theresia Degener über "UN Behindertenrechtskonvention aus Disability Studies Perspektive"
Einladung Word

Hier finden Sie den Bericht zum Vortrag von Theresia Degener.

Donnerstag, 18. Juni 2020, 18-20 Uhr:
Dr.in Heike Raab über "Gender und Dis/Ability im Kontext von Hochschule"

Hier finden Sie den Bericht zum Vortrag von Heike Raab.

Donnerstag, 25. Juni 2020, 19-21 Uhr:
Podiumsdiskussion zum Abschluss der Vortragsreihe

Hier finden Sie den Bericht zur Abschlussveranstaltung.

 

Das Organisationsteam

Sinem Malgac (s_inn, EvH RWL Bochum)
Jens Koller (s_inn, EvH RWL Bochum)
Gudrun Kellermann (BODYS, EvH RWL Bochum)
Julia Breuer-Nyhsen (KatHO NRW Aachen)
Susanne Bücken (KatHO NRW Aachen)
Karin Jazra (s_inn, KatHO NRW Aachen)
Malous Otten (s_inn, KatHO NRW Aachen)