Mehr Partizipation wagen!

Nicht nur hat das vom Paritätischen geleakte Arbeitspapier von Bund, Ländern und kommunalen Spitzenverbänden zum „Effizienten Ressourceneinsatz bei Leistungsgesetzen" inhaltlich für bundesweite Empörung gesorgt: Es ist nicht hinnehmbar, dass Teilhaberechte utilitaristischem Optimierungsdenken zum Opfer fallen!

Diesem Tenor schließt sich auch die kommunale Inklusionskonferenz der Stadt Bochum (IK) an, ein Bündnis verschiedener Akteure, die sich der Umsetzung der UN-BRK verpflichtet sehen und dem auch BODYS angehört. Mit einer Stellungnahme rief die IK nun den Bochumer Oberbürgermeister auf, am Ausbau inklusiver Strukturen festzuhalten und sich dafür einzusetzen, dass die Qualität von Leistungen der Eingliederungshilfe sowie Kinder- und Jugendhilfe und damit die Absicherung von Teilhaberechten (mindestens) erhalten bleiben. In Kritik der intransparenten Planungsgespräche und in Referenz an Altkanzler Willy Brandt fordert die IK zudem: „Mehr Partizipation wagen!“.

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